BFI-Kärnten-Chef Pototschnig: Bildung als lebenslanger Prozess
Shownotes
Vom Lehrling zum Bildungsmanager: BFI-Kärnten-Geschäftsführer Gottfried Pototschnig über Fachkräftemangel, KI, Pflegeberufe und lebenslanges Lernen als Schlüssel zur Zukunft.
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00:00:04: Hallo
00:00:06: und herzlich willkommen bei Kernten ungefiltert.
00:00:12: Der Podcast mit kerntener Persönlichkeiten, die bewegen!
00:00:18: Ich bin Claudia Pilakornherr.
00:00:21: Wunderschönen guten Morgen aus Klagenfurt.
00:00:24: Wir dürfen heute zu Gast sein beim BFI Klagenfort.
00:00:28: Mir gegenüber sitzt der lieber Ingenieur Gottfried Portotschnig Geschäftsführer vom BFI-Klagenfurt seit Jahrzehnte.
00:00:36: Danke, dass wir heute zu Gast sein dürfen.
00:00:38: Ja recht herzlich willkommen in Kärnten!
00:00:41: In Klagenfurt, in der Zentrale des BFK-Kärnten.
00:00:43: Ich freut mich, dass ein paar Minuten oder eine Zeit miteinander verbringen können und Überbildung, denke ich mal, uns gut austauschen können.
00:00:54: Ja
00:00:54: unter anderem – ich freue mich auch sehr.
00:00:57: Es ist acht Uhr früh also wir sind sehr zeitig dran.
00:01:00: Sind Sie ein Early Bird?
00:01:03: In der Früh geht es am leichtesten, da ist das Handy noch still.
00:01:06: Da kann man sich ganz gut den E-Mail-Eingangsordner widmen und gewisse Sachen planen eher schon.
00:01:14: Generell ruft man schon einen langen Tag wenn man doch viele Sachen auch am Abend erledigen kann.
00:01:21: aber das passt schon so.
00:01:23: Es ist gut so!
00:01:24: Dann freuen wir uns, dass Sie sich heute uns widmen und unserem Gespräch.
00:01:28: Die E-Mails müssen noch ein bisschen warten heute.
00:01:32: Genau ich habe im Vorfeld schon ein bissel recherchiert über sie Und sie sind ja gelernter Maschinenbauer und haben eine Schlosserlehre absolviert und dann im Nachklang noch als Spätberufer sozusagen mit forty-seven einen Masterstudium in Krems.
00:01:50: Man kann sozusagen sagen Sie sind ihr eigenes Testimonial, was sozusagen eine individuelle Bildungsbiografie angeht.
00:01:59: Kann man das so sagen?
00:02:01: Ich denke ja, ich denke da stimmt's.
00:02:04: Ich bin wirklich jemand der sagt okay... Ich habe alle Ebenen durchlaufen und habe meine berufliche Karriere in der Art und Weise einer Lehre begonnen.
00:02:15: Ich habe die Lehre abgeschlossen, als ich die Lehren in Kärnten machte, habe dann längere Zeit in Vorarlberg und in der Schweiz gearbeitet.
00:02:24: Ich hab über die Kärnte an Grenzen rausgeschnuppert.
00:02:28: Heimweh hat mich dann wieder zurück nach Gehärten gebraucht und dann hat das eigentlich so richtig angefangen, wie Sie gesagt haben mit der klassischen Fachausbildung und Meisterprüfung.
00:02:38: Ich habe die Abend-HTL nachgeholt, d.h.
00:02:41: die Matura noch gemacht und habe dann das erste Mal studiert, unternehmerische Soziales Management gemacht.
00:02:48: Und ich habe in dieser Zeit schon in der Außenweiterbildung gearbeitet.
00:02:53: Das ist wirklich schon eine sehr, sehr lange Zeit seit deiner Beruflichen Aus- und Weiterbildung.
00:03:02: Ich habe viele Jahre mit jüngeren Menschen zusammenarbeiten dürfen.
00:03:08: Und ich denke wir sprechen später noch darüber dass das eine sehr erfüllende Arbeit ist.
00:03:14: Aber hat mir natürlich auch gezeigt, dass eine Lehre alleine oft Weil es wenig ist, das heißt da muss man halt auch über diesen Tellerrand rüber rausschauen und sich anderen Themen bereichen widmen.
00:03:27: Aber ja ich nehme das auch gerne so bei wenn's Daumen geht mit Eltern von jungen Kindern wo diese Entscheidung hin ganz klar ist ob Schule ist oder Lehre ist dass sie das zum Thema machen und dann dementsprechend auch zur Starstelle der Sicht Dass ich wirklich sagen kann, ich weiß von was.
00:03:46: Ich spreche und ich bin froh dass ich das so gemacht habe weil ich mich in den unterschiedlichen Rollen doch immer wieder finde und auch dementsprechend das ganz gut beurteilen kann wie sich der Mensch oder dieser junge Mensch auf das Learning auch in dieser Situation erfüllt.
00:04:01: Schön, das heißt sie predigen nicht vom berühmten Elfenbeinturm herab sondern sie haben es selbst erlebt wie so was laufen kann.
00:04:10: Ganz genau.
00:04:10: also wichtig ist vielleicht so als Tipp auch noch einfach Geduld zu haben und an sich selbst auch zu glauben diese Selbstbewusstsein zu haben Und das auch so akzeptieren dass oft dieser erste Weg wenn man immer sagt mit, was jetzt die nächsten zwanzig Jahre beruflich wirklich das Ziel sein soll.
00:04:39: Das ist viel verlangt.
00:04:40: Aber ich denke dass man sich diese Zeit auch geben sollte und dass dieser erste Weg oft nicht der richtige ist aber dass wir in Österreich die Möglichkeit haben uns danach auch neu zu orientieren und neue Wege zu gehen.
00:04:56: Und jeder, der eine Lehre macht hat später noch die Möglichkeit, die Matura nachzumachen, studierend zu gehen – also das Bildungssystem in Österreich lässt uns ja alles offen.
00:05:11: Wir haben heute eine unheimliche Vielfalt an Bildungsangeboten.
00:05:15: Ich denke, das kann wahrscheinlich für manche Jugendlichen durchaus überfordernd sein!
00:05:20: nicht zu wenig, sondern zu viel.
00:05:22: Wie find ich mich zurecht sozusagen in dem Bildungs-Dschungel?
00:05:26: Wie finde ich meinen Weg?
00:05:27: Welchen Ratschlag hätten Sie an solche jungen Menschen oder auch an Ihre Eltern und also Bezugspersonen?
00:05:37: Sie haben es jetzt schon angesprochen.
00:05:40: Das heißt ganz wichtig.
00:05:42: Früher genauso wie jetzt sind die Eltern.
00:05:46: Dass man einfach in einer sehr Und wir erleben das in unseren Bildungsmaßnahmen, die wir auch im sehr großen Ausmaus für das AMS durchführen.
00:05:57: Das heißt, wir haben zwischen hundertfünfzig und zweihundert Jugendliche bei uns in den unterschiedlichen Bildungszentren, die Wir betreuen und ausbilden dürfen.
00:06:08: Am wichtigsten ist diese Berufsorientierung.
00:06:11: Dass diesen jungen Menschen die Möglichkeit zu bieten sich in den mal auszuprobieren, mal hineinzuschnuppern.
00:06:22: Sich diese ersten Erfahrungen zu machen und dann zu entscheiden ob das eventuell die richtige die richtige Branche ist.
00:06:33: Die Richtung ist wo man sich aktuell wohl fühlt und das geht oft so schnell.
00:06:39: Da wird oft zu sehr von gewissen Biergrubs, lasst man sich leiten.
00:06:47: Dann hat man Freunde oder einen Freund, der das lernt und dann will ich das auch lernen.
00:06:52: Ich glaube es hat man früher schon so gemacht und jetzt auch aber jetzt hat man die Möglichkeit auf Projekte zurückzugreifen wo man genau diese Zeit hat um sich auszuprobieren.
00:07:06: Und ich denke dass das ganz wichtig ist dass diese jungen Menschen, oder dass man auch diese Selbstbewusstsein hat und sagt okay also das man jetzt von Anfang an schon zweifelt und sagt Okay, werde ich das jetzt schaffen?
00:07:17: Oder nicht?
00:07:18: Sondern dass man das einfach mal probiert.
00:07:19: Es passiert nichts!
00:07:20: Und wenn man scheitert dann scheiterte man heute.
00:07:24: Man hat da trotzdem was gelernt.
00:07:25: Das heißt es muss ja nicht jede Ausbildung die man durch lebt in einen Abschluss münden.
00:07:32: Man hatte trotzdem etwas mitnommen und das kann man in den meisten Fällen im Leben oder in einem zukünftigen Leben, im Berufswald und dementsprechend gut einbauen.
00:07:42: Und viele kommen jetzt wieder zu den jungen Menschen.
00:07:47: Sie merken das ist ein großes Thema für mich und es ist für mich auch eine der schönsten Tätigkeiten denen ich seit über zwanzig Jahren nachgegeben diese Entwicklung von jüngeren Menschen dementsprechend positiv beeinflussen zu können um sie dementsprechend auch motivieren zu können, sie abholen zu können.
00:08:06: Um ihnen diese Perspektiven zu bieten die ihr zukünftiges Leben dann dementsprechend beeinflussen werden.
00:08:14: und ich sage oftmals auch zu meinen Mitarbeiterinnen also ich kann mir vorstellen das ist auch in einer sehr herausfordernden Zeit in der wir uns jetzt gerade befinden die schönste Arbeit die man vorstellen kann weil Wenn es dir gleich ankommt bei den jungen Menschen und du auf das Störfaktor gesehen wirst, weil du ja auch was verlangst.
00:08:34: Das muss erst mit der Leistung passen.
00:08:37: aber wenn's dann zu einem Abschluss kommt ist nicht nur der junge Mensch stolz sondern auch wir sind stolz dass wir uns gemeinsam geschafft haben sie zu unterstützen dementsprechend ihnen neue Perspektiven für ihre Zukunft zu bieten.
00:08:55: Sie haben da gerade einen Hölzel hingeworfen, weil sie sagen Leistung.
00:08:59: Jan-Sie unterstellt man ja so ein bisschen, dass sich von dem Leistungsprinzip abwenden, mehr so die... bisschen chillen, ein bisschen Work-Life Balance.
00:09:11: Wie sehen Sie das?
00:09:12: Sind die jungen Menschen motiviert?
00:09:14: Haben die einen Plan vom Leben?
00:09:17: Lassen Sie sich begeistern von Fachgebieten und Berufen?
00:09:23: Ich denke, dass es auch früher Menschen geben, die das einfach am Gechilder gesehen haben.
00:09:29: Und ich könnte dir das jetzt nicht sagen, dass da die Jugendlichen schwere zu begeistern sind für Gewisse und sie gehen mit dieser Herausforderung andersherum.
00:09:40: Also man muss den jungen Menschen schon auch Möglichkeiten bieten sich in diesen Beruf wiederzufinden.
00:09:51: Man muss sie abholen.
00:09:52: Sie müssen sich damit identifizieren können, das heißt, sie müssen einen Mehrwert darin sehen.
00:10:02: Sie lernen nicht irgendetwas wo sie keinen Sinn darin haben also das kommt uns immer wieder vor sondern wenn sie einen Sinn darins sind dann sind sie sehr engagiert und motiviert gewisse Sachen oder gewisse Berufe und inhalte die entsprechenden Umsetzung zu bringen.
00:10:16: Wichtig ist auch, und das war es aber früher auch.
00:10:19: Ich denke du hast nicht gesagt, dass da ein bisschen... Auch ein gewisses Maß von Spaß dabei ist.
00:10:25: Dass man einfach so geht.
00:10:26: Ja!
00:10:27: Ich gehe da an Verkehrn rüber, ich mach das gern.
00:10:30: Ich sehe den Sinn in dieser Tätigkeit, was ich tue und ich glaube, dass du schon sehr motivierend sein kannst.
00:10:41: Ja, da sehen wir runter um sie immer wieder in Gesprächen.
00:10:43: Wenn jemand begeistert ist von dem was er tut, wenn er einen Spaß hat, sei es jetzt ein Koch-Einunternehmer wäre auch immer dann ist man automatisch erfolgreicher.
00:10:53: Ist so und man muss sich etwas oder eines bewusst sein Bildung ist, wenn ich das so nennen darf eine Investitionen sich selbst wurscht in welcher Branche, in welche Richtung?
00:11:05: Das ist etwas wo man einfach sagt okay so wie ich es früher gesagt habe Auch wenn's nicht in einem Abschluss mündet.
00:11:10: Ich habe trotzdem was gelernt und ich habe meine Lehren rausgezogen.
00:11:16: Und viele dieser Inhalte werden mich begleiten, auch mein zukünftiges Leben lang.
00:11:23: Wir sind ja einer der größten Partner des AMS Kärnten und wir haben bis zu fünftausend Kursteilnehmerinnen Und wir haben immer wieder, ob es jetzt junge Menschen sind, Lehrlinge sind.
00:11:40: Ob es junge Erwachsene sind oder auch Menschen sind die Wiedereinsteiger sind, die vielleicht warum auch immer gewisse Berufe nicht mehr ausüben können?
00:11:50: Oder noch einer Babypause wenn ich so nennen darf in einem Beruf.
00:11:55: Das sind die Kinder dann raus und dann steigt man halt wieder in einen Beruf ein.
00:11:58: Also dann gibt's natürlich Herausforderungen Wenn man sich das dann anschaut und reflektiert, dass heißt was das eigentlich bedeutet für einen Menschen wenn man eine zweite Chance bekommt.
00:12:11: Das möchte ich nur ergänzen.
00:12:12: Dann ist das natürlich schon ein wesentlicher Beitrag den wir auch als BFI Arbeitsmarktpolitisch und gesellschaftspolitisch für dieses Land leisten.
00:12:22: Und das macht uns dann heute schon stolz, wenn wir auf diese Zahlen zurückblicken können und darauf hinweisen können wie jedes erschaffen gemeinsam mit natürlich auch vielen anderen Trägern die in diesem Betätigungsfeld arbeiten.
00:12:35: aber das BFI gehört sehr leicht zu den... zu den Großen, wenn ich so nennen darf.
00:12:40: Auf welchen Kanälen erreichen Sie die Generation Instagram?
00:12:44: Wie funkt man da damit das auch ankommt bei der Unistilgruppe?
00:12:49: Ich muss ehrlich sagen, ich bin jetzt nicht so dieser Social Media Experte.
00:12:55: viel engagiertere und so den Menschen im Unternehmen, die sich viel für besser auskennen werden.
00:13:01: Aber wir sind natürlich auf Facebook!
00:13:02: Wir sind natürlich auch auf Instagram!
00:13:04: Wir haben eine Website... also wir nutzen das natürlich und versuchen... Echt
00:13:09: zur Sicherheit dazusagen damit man drauf schon kann?
00:13:12: Das ist BFi-Kernten sowohl Facebook als auch Instagram.
00:13:17: Wir haben ein Website bfi-kernten Punkt AT, wo man uns natürlich findet.
00:13:23: Also das ist ... ich denke die jungen Menschen, die tun sich so leichter wie ihr.
00:13:28: Die
00:13:29: haben das schnell
00:13:30: heraus.
00:13:33: Was ich mir heute in der Früh gedacht habe im Vorfeld beim Frühstück die Zeitung aufgeschlagen und wenn wir jetzt halt ja die kleine Zeitung abschlagen oder auch jede andere Zeitung werden viele eine breiter Medienlandschaft in Österreich oder Nachrichten hört, merkt man sofort die Welt ist wahnsinnig komplex geworden.
00:13:50: Sowohl technologisch gesellschaftlich wirtschaftlich und viele Menschen speziell junge Menschen fragen sich ja wie kann ich mich hier orientieren?
00:14:00: Was kann das BFI da konkret leisten damit die Menschen in dieser komplexen Welt zurechtkommen beruflich und vielleicht auch persönlich?
00:14:08: können sie da eine Stütze sein?
00:14:11: Definitiv!
00:14:13: Ich habe zwei Kinder, eine Tochter mit fünf und zwanzig, einen Sohn mit zwanziger und aktuell wird sehr viel diskutiert.
00:14:23: Über viele, viele Themen die gerade auf der Welt passieren, die den jungen Menschen auch zusätzlich zu den Herausforderungen, die wir in Österreich haben, zusätzlich belasten zweifeln lässt in gewissen Bereichen.
00:14:43: Und Bildung, also meiner Meinung nach Bildung hilft diesen vielen Veränderungen denen wir einfach ausgesetzt sind diese besser einordnen zu können.
00:14:54: ich glaube schon dass es wichtig ist das man es wird uns sehr viel auf Social Media Kanälen oder auch jetzt.
00:15:00: über Über den entsprechenden Reportagen wird uns ja sehr viel wissen, dementsprechend vermittelt.
00:15:10: Und es werden auch viele Sachen nicht reflektiert, sondern viele Sachen werden dann eins zu ans so übernommen wie sie uns da geboten werden.
00:15:20: und Bildung hilft einfach diesen Entwicklungen kritisch gegenüberzustehen Sie zu hinterfragen, sie auch dementsprechend für sich selbst zu bewerten.
00:15:30: Um dann für sich einen Lösungsansatz zu haben wie ich damit kritischer umgehen kann dort.
00:15:38: Aber zurück auf Ihre Frage.
00:15:40: das heißt was können wir tun?
00:15:41: Das heißt als BFI-Kern.
00:15:43: Ich glaube es ist wichtig dass wir einfach du's in unseren Ausbildungen installieren In dem Anfang jetzt Softskis, Digitalisierung, KI natürlich das große Thema.
00:15:56: Dass wir den Menschen der Bevölkerung diese Duals anbieten damit sie lernen mit diesen genannten Bereichen oder in diesen genanten Bereichen dementsprechend besser damit umgehen zu können und für sich das Beste herauszuholen was Sie für Ihren täglichen gebrauchen denke ich und dementsprechend auch gut einsetzen und nutzen können.
00:16:21: also Ich glaube dass das Das Konklusio, Ziel sollte es sein Menschen so viel zu machen dass sie mit der modernen Arbeitswelt in der wir uns zwei ohne befinden sich besser zurechtzufinden und sich besser bewegen können.
00:16:37: Sicher gar nicht so einfach denke ich mir jetzt ein Konzept für einen Kurs stichwort KI oder Digitalisierung zu erstellen weil sich diese Entwicklung erasant voran bewegt.
00:16:50: das heißt wenn der Kurs rausgeht Gibt es wahrscheinlich schon Zick-Zick-Updates, hat sich schon wieder wahnsinnig viel verändert.
00:16:57: Wie werden Sie dem gerecht?
00:16:58: Das ist schwierig, stelle ich mir vor!
00:17:00: Sie sagen das.
00:17:01: Also das setzt uns als Bildungsinstitut und bezahlt mit... Wir sind ein modernes Bildungs-Institut Und wir schätzen auch nicht nur die Digitale über Distance Learning sondern wir schätzen natürlich auch Das Miteinander in einem Setting, wo der Teilnehmer noch bei uns in den Häusern sind.
00:17:19: Das heißt auch die Teilnehmer schätzen das nur immer noch.
00:17:23: Aber zurück zur Frage, wie gehen wir mit der Digitalisierung?
00:17:26: Das fordert uns schon.
00:17:28: Erstens einmal geht es darum, dass wir ja und wir sind in ganz Kärnten vertreten.
00:17:34: Wir haben in jedem Bezirk ein Bildungszentrum, wo wir Räumlichkeiten haben.
00:17:41: Da gehören natürlich auch die Ideastattung dazu.
00:17:44: Und jetzt müssen Sie sich dann vorstellen, wie schnelllebig das ist und ich habe es früher erwähnt.
00:17:49: Ich bin seit zweiundneunzig eigentlich in der Bildung.
00:17:52: Und viele kennen es noch nicht des DOS-Dreibunkt II oder wie er immer das gehalten hat.
00:17:57: Also da war KI und Internet und so weiter.
00:18:01: Keine
00:18:02: Rede!
00:18:03: Und das hat sich bei mir gefühlt... Das geht jetzt noch viel schneller.
00:18:11: Eine unserer Herausforderungen ist es schon auch, erst einmal das Equipment dementsprechend immer steht auf der Art zu halten.
00:18:18: Da sind wir oft oder in vielen Fällen durch Unterstützung der öffentlichen Hand, was immer schwieriger wird aber doch unsere Eigentümer Arbeiterkammern und ÖGB die uns dann oft unterstützen wo wir sehr dankbar dafür sind dass wir diesen Invest dementsprechend tätigen können.
00:18:37: Das ist die eine Geschichte, die zweite Geschichte.
00:18:39: du musst schauen dass du einen TrainerInnen-Bull immer updateest, das heißt auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die tagtäglich in diesen Settings arbeiten.
00:18:49: Dass wir die MitarbeiterInnen am Stand der Technik halten und gemeinsam sie weiterentwickeln als Bildungsinstitut, auch interne Weiterbildung, großes Thema – und dass wir aber immer ein Ohr an unseren Kunden haben!
00:19:09: wenn es das Wirtschaft ist, Industrie- und Wirtschaftbetriebe.
00:19:14: Wir arbeiten ja sehr intensiv auch mit diesen Unternehmen in Kernen zusammen.
00:19:17: Das heißt wir haben viele unserer Teilnehmerinnen die Praktika machen.
00:19:24: Da gibt's dann Gespräche wo uns zurückgemeldet wird.
00:19:28: D.h.,
00:19:28: da braucht mehr Input noch, da braucht es mehr Kompetenz.
00:19:31: Und dann schauen wir halt, dass wir so schnell wie möglich auch diese... Diese Themen in unseren Ausbildungsprogrammen mit einfließen lassen und wenn es dann auch so Paar Stilungssetzungen bringen.
00:19:43: Aber bei uns ist das von bis.
00:19:46: Wir starten oft wirklich mit digitaler Grundkompetenz, dass da jetzt darum Digitalisierung in den einfachsten... Also dafür sagen wir in den Kinderschuhen.
00:20:02: Wie geht der Mensch richtig?
00:20:05: aktuell im Beruflingssetting noch nicht gezungen war, so digital zu arbeiten.
00:20:12: Wie nimmt man diesen Menschen die Angst sich mit dieser Technologie so anzusetzen?
00:20:17: Das heißt da starten und dann haben wir unsere Ausbildungszentren in St.
00:20:21: Stefan und in Villach Wo wir die Technikerinnen und Techniker ausbilden, wo wir mehr Hadronika haben.
00:20:30: Wo wir über Industrieviert.null Themen sprechen.
00:20:33: Das heißt dann mal wieder in einer ganz anderen Erlebnis.
00:20:35: Eine
00:20:36: riesige Bandbreite.
00:20:37: Richtig von Biss.
00:20:39: Aber das ist einfach so.
00:20:41: wie sich jeder... Jeder Arbeitnehmende oder jeder, damit auseinandersetzen müssen.
00:20:47: Auch wir als ... mit Digitalisierung auseinsetzen müssen sind wir als Bildungsinstitut natürlich auch gezungen, da einfach mitzudun und sich dementsprechend dieser Entwicklung zu stellen und das Beste herauszulernen und umzusetzen.
00:21:00: KI ist natürlich das große Thema.
00:21:02: Wo keiner weiß, wie waren gerade gestern vor allem einen Vortrag bei einem Vortragen wo es wirklich um diese KI-Themen gegangen ist also was das für eine Ecke?
00:21:12: für eine Geschwindigkeit aufgenommen hat.
00:21:14: Also ich glaube, dass man das dann nicht ganz einschätzen kann was das wirklich für Ausprägungen mit sich bringt.
00:21:20: Ich glaube
00:21:21: jeder würde lügen der sagt er weiß wie sich das wohin sich das entwickelt werden in der tagtäglich sowohl im positiven also leider Gottes auch im negativen.
00:21:30: ja auch da braucht seine medien kompetenz um das bewerten zu können.
00:21:36: letztlich
00:21:38: aber das gehört einfach In Zeiten wie diesen gehört die Digitalisierung-Kampfung dazu.
00:21:44: Und das nicht nur in gewissen Branchen
00:21:45: schon.
00:21:45: Wir haben ja im Vorfeld erzählt, dass die
00:21:47: Mama setzt
00:21:48: sich damit an deine iPad und setzt sich da mit intensiv auseinander und ist per WhatsApp connected zu.
00:21:57: Genau, verbunden mit der gesamten Familie.
00:22:00: Aber so kehrt es und ich denke auch viele andere machen.
00:22:03: Ja,
00:22:04: ich möchte an der Stelle jetzt auf ein Thema kommen das ihnen glaube ich auch sehr wichtig ist.
00:22:08: Es war vor kurzem also vor einem Monat der Welt Frauentag, achter März.
00:22:14: wenn man auf den Arbeitsmarkt heute schaut Frauen sind ja in manchen Bereichen sagen wir mal immer noch stärker gefordert.
00:22:21: Gleichzeitig haben wir viele neue Chancen gerade im Mint berufen für Frauen.
00:22:26: wie unterstützt das BFI kernten Frauen dabei sich in solchen Zukunftsbereichen auch zu stärker noch zu positionieren?
00:22:36: Sie haben es eingehend gesagt, ich komme aus der Technik.
00:22:38: Und das begleitet mich seit two-neunzig.
00:22:41: Das heißt technischer Beruf und die Frauenquote unter jeder... Wir haben wirklich seit damals immer wieder versucht diesen Beruf auch jungen Mädchen dementsprechend schmackhaft zu machen.
00:22:58: Und wir haben es Gott sei Dank geschafft!
00:23:04: Ich finde es irgendwie trotzdem ruhig, dass man in Zeiten von zwanzig, sechsundzwanzig noch Sonderprogramme braucht um Frauen in die Mitte zu bringen.
00:23:11: Also bitte nicht falsch zu interpretieren!
00:23:14: Wirklich schade.
00:23:15: und dass das nicht wirklich gesellschaftlich und auch Arbeitsmarktpolizei... Standard ist, aber es ist leider so und wir widmen uns diesen Themen sehr intensiv.
00:23:27: Sehr intensiv,
00:23:28: d.h.,
00:23:28: wir haben immer wieder Programme wo wir, ich nenn's einfach mal so diese Berührungsängste, die es oftmals gibt.
00:23:36: Wenn man sich da anfangs nicht drüber traut.
00:23:39: Ganz niederschwellig versucht junge Frauen einfach von diesem Beruf ihnen diese Brücke zu legen um in diesen Beruf einzusteigen und das gelingt uns sehr gut.
00:23:53: Wir haben immer wieder wenn wir das auf Bundesebene vergleicht in den Bildungsmaßnahmen, wo wir eine sehr hohe Frauenquote haben oder Mädchen, wenn es in die Lehre geht.
00:24:05: Wo wir viele junge Mädchen haben, die ihnen vielleicht nicht ... klassischen Frauen, wenn ich so sagen darf.
00:24:13: Frauenberufe einsteigen und da ihre Karriere starten was uns natürlich erfreut dass wir das gut in Umsetzung bringen.
00:24:20: Wichtig ist es dass es Orientierungsmaßnahmen gibt wo Frauen so wie ich es früher auch schon erwähnt habe die Möglichkeit haben sich vielleicht dort und da auszuprobieren.
00:24:30: also wir haben gerade also so Schnupper Praktika sind bei uns ganz ganz gut gefragt oder feint ja Job das sind so Namen die wir im Auftrag des AMS durchführen wo für junge Frauen oder junge Mädchen dementsprechend so Programme gestartet werden, wo ganz speziell in diese Mindeme hineingedacht wird.
00:24:50: Wir haben Orientierungsqualifizierungswerkschoppe in IT und Technik.
00:24:57: Wenn ich sagen darf – in Filach letztes Jahr eine FAM-IT, das war eine IT Ausbildung Nur für Frauen.
00:25:07: Und
00:25:07: die war sensationell, auch tolle Erfolge damit.
00:25:12: gefallen ist ein ganzes Jahrgang an wo man auch die Rahmenbedingungen dementsprechend so angepasst hat.
00:25:17: Es ist noch immer noch Thema das den Großteil der Kinderbetreuung und die Frauen übernehmen.
00:25:22: Man weiß es mal.
00:25:24: Und jetzt muss natürlich diese Maßnahmen also diese Bildungsmaßnahmen auch dementsprechen zu konzipieren und anpassen Dass es auch möglich ist, dass die Frauen das Kind schon auf Blatt hat oder krank ist und zu Hause bleiben muss.
00:25:36: Und dass keine Kinderbetreuung gibt... dass die Teilnehmerinnen trotzdem von zu Hause vielleicht über Distance der Maßnahme teilnehmen können.
00:25:44: Muss ich anwerken oder bleibt es aus?
00:25:45: Ja natürlich auch!
00:25:47: Wir haben jetzt natürlich mal mitberufig gesprochen, aber speziell also da schauen wir schon als Femme, wenn wir Übungsfirma wieder in SteigerInnen kursen dann ganz individuelle Ausbildung... Wir machen sehr viele, es gibt auch begleitende Coachings und so weiter wo wir speziell und sehr sensibel mit diesen Themen umgehen.
00:26:06: Weil es total wichtig ist in Zeiten wie diesen, wo wir in einem Fachkräftemangel drin sind.
00:26:13: im vielen Bereichen wird's umso wichtiger sein dass man jede Chance ergreift um gewisse Berufssparten dementsprechend zu buschen
00:26:21: Und natürlich immer im Austausch mit den Unternehmen, wie ich mir im Vorfeld einen Eindruck machen kann.
00:26:28: Hat sich natürlich auch viel verändert.
00:26:29: Das heißt diese Diskussionen die man in den neunzig Jahren noch gehabt hat wo viele Unternehmen noch nicht so bereit waren in einem typischen Männerberuf eine Frau zu übernehmen.
00:26:43: das kennen wir jetzt in der Art und Weise.
00:26:46: Gott
00:26:46: sei
00:26:47: Dank hat sich da viel geändert.
00:26:50: Ja, Sie haben vorgesprochen von Gebieten wo händeringend Personal gesucht wird.
00:26:56: Eines dieser Gebiete ist die Pflege.
00:26:59: Vielleicht wollen wir darauf noch mal ganz kurz eingehen.
00:27:01: wenn man mit Menschen spricht in der Pflege heute arbeiten oder drüber nachdenken sich in dem Beruf zu engagieren.
00:27:08: Merkt man schnell das steckt viel Herzblut drin, viel Expertise auch sehr viel Verantwortung.
00:27:16: Viele fragen sich, passt dieser Job überhaupt zu mir?
00:27:20: Wie können Sie solchen Menschenhilfestellungen anbieten?
00:27:22: beim BfE.
00:27:23: Gibt es da spezielle Angebote?
00:27:26: Das BfV Kern ist seit über dreißig Jahren in Gesundheit, Pflege und Sozial in diesem Bereich, in dieser Berufssparte mit Aus- und Weiterbildungen und Lehrgängen beschäftigt.
00:27:40: Wir bieten das schon seit über dreizig Jahre an und ich möchte eigentlich sagen Ich habe Respekt vor jedem einzelnen, der sich dazu entschließt in dieser Branche einzusteigen.
00:27:57: Corona hat es gezeigt wie wichtig diese Branche ist und wie selbstverständlich oft mit diesen Menschen umgegangen wird.
00:28:08: Und was hat man erreicht?
00:28:10: Diese viele Bilder hört man ja immer wieder.
00:28:16: die Zweifel angefangen haben.
00:28:17: Alle so belastet, dann hat man das gesehen alle vermummt in den unterschiedlichen Settings, in den Krankenhäusern und so weiter.
00:28:24: Und ich denke dass viele Zweifeln anfangen, ob es richtig ist, in dieser Berufssparte einzusteigen oder sie umschulen zu lassen.
00:28:38: Es kann natürlich sehr belastend sein aber ich glaube auch ein wunderschöner Beruf sein kann, weil man arbeitet mit Menschen.
00:28:47: Und ich denke, dass man da auch sehr viel zurückbekommt, wenn man jemandem was Gutes tut, dann wird da sehr viel zu rückgespielt und ich glaube – das ist jetzt meine Vermutung – der Grund vieler vieler ist, dass sie in diesem Beruf einsteigen.
00:29:02: Aber jetzt komme ich zurück auf Ihre Frage.
00:29:04: Das heißt, was können wir als BfE tun?
00:29:07: Wir wissen Sie ums Sechs schon gesagt, dass uns zusammengefasst im Jahre also in Kärnten mit mit zwanzig fünfunddreißig uns in etwa zweihunderttausend Stunden am Betreuungsstunden fehlen werden.
00:29:20: und jetzt ist es natürlich auch unserer Ziel da dementsprechend unseren Beitrag zu leisten.
00:29:25: das machen wir.
00:29:27: Und wie gesagt, dass wir uns in diesem Bereich positionieren seit über dreißig Jahren.
00:29:31: Ich habe es schon kurz gesagt aber auch das wir investieren.
00:29:34: Wir haben letztes Jahr mit Unterstützung der Kerntenarbeiterkammer ein klinisches Umfeld investiert wo wir Settings bieten können und Ausbildungen anbieten können die Realität zeigen.
00:29:55: Denn Teilnehmer zeigen, wie es ist wenn ich in dieser Branche arbeite.
00:30:01: Wir haben den Nursing Inn, wo ich eine Pflegepuppe habe, die wirklich alle ... Alle in so einem Verstückerspiel richtig.
00:30:15: Ganz genau, das heißt ein reales Setting die keine Kreislaufstillstand dann kann man sich das anschauen wie der Teilnehmer reagiert.
00:30:27: also wirklich das ist pflegeausbildung auf einen ganz hohen Niveau.
00:30:34: meiner Meinung nach ganz wichtig dass man den Teilnehmerinnen die Realität realistische Bilder zeigt.
00:30:43: So ist das, dass man den Teilnehmerinnen auch die Möglichkeit bietet, reflektiert mit jemanden drüber zu sprechen.
00:30:49: wenn ich in einer Ausnahmesituation bin also auch im Lernprozess, wie gehe ich damit um, wenn so was passiert?
00:30:58: Wir haben Trainerinnen und Trainer, die selbst jahrelang in diesem Bereich gearbeitet haben nicht nur in einer Krankenhaus zum Beispiel, so eine Pflegeansteuert oder in einen alten Wohnheim, in einem betreuten Wohnen gearbeitet haben.
00:31:12: Die sehr viel Erfahrung haben.
00:31:14: und dieser Austausch, das heißt auch diese vielen Gespräche während der Ausbildung und die Möglichkeit Praktika zu absolvieren ist unsere Erfahrung noch ganz wichtig, dass es von Anfang an an gewissen Stellen wird.
00:31:34: Dann kann jeder schon am Anfang, also jeder Teilnehmerin entscheiden ob das jetzt das Richtige ist.
00:31:41: Aber sie lernen auch in gewissen Situationen dementsprechend zuzuhandeln und für sich eine eine Vorgehensweise zu finden, wie ich mit dieser Belastung umgehe.
00:31:56: Das geht da um Menschenleben oft.
00:31:58: Und diese gute Begleitung und die Simulationstraining ist dementsprechend meiner Meinung nach, unserer Meinung noch ganz ein ganz wichtiges, ein wichtiger Garant dafür dass das dann positiv dementsprechen
00:32:12: soll.
00:32:13: Eine Idee vom Beruf zu bekommen weil letztlich in der Realität dieses stellt sich natürlich immer wieder anders dar aber
00:32:20: Realität ist
00:32:22: nahe.
00:32:22: Und
00:32:22: auch die Zeit, das heißt nicht irgendetwas gleich was ihnen so übers Knie zu brennen und eine schnelle Ausbildung zu machen sondern eine qualitative Ausbildung zum Machen, die nachhaltig ist.
00:32:35: Das heißt diese Ausbildung auch dass der Absolvent oder die Absolventin über mehrere Jahre sich in der Lage fühlt diesen Beruf auszuüben.
00:32:44: ich glaube das ist einfach der Schlüssel zum Erfolg.
00:32:50: Einmal noch zum leidigen Thema, weil wir das so oft hören und lesen auch in den Medien gerade Fachkräftemangel.
00:32:56: Jetzt ist es ja grad so dass die Babyboomer demnächst einmal sich in die Pension verabschieden werden Und auch in Kernten wird man diesen Generationswechsel stark spüren.
00:33:08: Was glauben sie denn?
00:33:09: Welche Strategien braucht es da aus ihrer Sicht damit auch in Kärnten dieser demografische Übergang gut bewältigt werden kann?
00:33:20: Wir machen es schon seit, das BfB gibt's seit sechzig Jahren.
00:33:24: Also wir leisten unseren Beitrag seit sechszig Jahren in dem wir junge Menschen aber auch jene die ich früher genannt habe wieder fit machen für den Arbeitsmarkt.
00:33:35: Sie haben gesagt, kernten Alter, demografisch besonders stark.
00:33:39: Das heißt dass wir haben Studien belegen, dass relativ wenig Zuzug und uns fehlen einfach die Fachkräfte.
00:33:49: Bereiche nennen wie Pflegedechnik, Dienstleistungen oder Bereiche die halt ganz stark aufboppen.
00:33:56: Aber ich glaube dass das quer drüber über alle Fachthemen in Zukunft problematisch sein wird, die Fachkräfte dementsprechend nachzupersetzen.
00:34:07: Wir als BfI-Kernten haben jedes Jahr bis früh genannt mehrere Tausend Teilnehmerinnen fit für den Arbeitsmarkt machen, die wir höher qualifizieren.
00:34:19: Die wir ausbilden im Auftrag der Öffentlichkeit beziehungsweise für die Kernten.
00:34:26: Wir wissen aber auch dass die Weiterbildungsbereitschaft von vielen schon und wie soll ich sagen zu wünschen überall ist.
00:34:36: das heißt je niedriger die Ausbildung.
00:34:39: wenn man sagt vom Pflichtschulabschluss dann geht man davon aus dass die weiter Bildung Bereitschaft etwa siebenundzwanzig Prozent ist, also regelmäßige.
00:34:48: Und wenn man dann hoch geht auf Hochschulabschluss, ist es bei achtundsiebzig.
00:34:52: Das heißt da sollte schon auch bewusst darauf hingewiesen werden das in Zeiten wie diesen wo ja eine ständige Außenweiterbildung einfach notwendig ist um gewisse Themen abarbeiten zu können dass das einfach dazugehört und da wird's wichtig sein Jugend mitzunehmen, aber da wird es auch wichtig sein ältere Menschen dementsprechend abzuholen.
00:35:19: Mit Kompetenzen auszustatten die der Arbeitsmarkt braucht.
00:35:23: Da sehe ich so unsere Rolle.
00:35:24: Ich wollte lebenslanges Lernen.
00:35:26: Genau, lebensbegleitendes Lernen wo man sagt es wird immer wieder Herausforderungen geben.
00:35:33: jetzt kennt man wieder das Thema der KI nehmen.
00:35:35: Das wird uns beschäftigen.
00:35:36: wie gehe ich damit um?
00:35:38: Wie schaffe ich es gewisse Bereiche und vielleicht in meinen täglichen Arbeitsprozess dementsprechend einfließen zu lassen damit umzugehen Ängste zu verlieren.
00:35:47: also ich denke ein großes Thema Migration, Sprachkompetenz.
00:35:52: Wo wir uns auch dementsprechend positionieren und viele Projekte laufen haben, wo wir das anbieten.
00:35:59: Sprachausbildungen in den unterschiedlichen Settings.
00:36:03: Das werden die Herausforderungen sein für ein Bildungsinstitut in der Zukunft.
00:36:08: Aber ich möchte noch mal unterstreichen wie wir sehen uns schon in dieser Rolle des Landes zu unterstützen in der Außenwetterbildung.
00:36:18: Ich hoffe auch, dass es auch unter das Vermissicht dort und da halt die finanziellen Mittel daraus werden um das auch in diesen Ausmaß durchführen zu können.
00:36:28: Weil meiner Meinung nach wäre es fatal wenn man gerade jetzt in Zeiten wie diesem wir wissen die Budgetlöhrer und Span überall wird gespart aber... Bitte
00:36:37: nicht an der Bildung!
00:36:38: Genau so ist es.
00:36:39: Also das wäre meiner Meinung nach verteilt.
00:36:43: Auch diesen Zuzug auch von Unternehmen, weil man sagt okay Bildungsschiene Süd, Steiermark über den Korumtunnel in aller Munde jetzt.
00:36:53: Wir kooperieren mit den steirischen Kollegen was uns große Freude macht.
00:36:56: dass wir gemeinsam ein Projekt ins Leben ruft und gemeinsam voneinander lernt ist alles gut und schön.
00:37:06: nur wenn es in einem Land zu wenig Fachkräfte oder keine gut ausgebildeten Fachkräften gibt, dann werden sich die Unternehmen dementsprechend schon überlegen ob sie in diese Region ihre Standorte verschieben oder nicht.
00:37:21: Und deswegen ich sage einmal ein Garant dafür ist einfach gut ausgebildete Fachkräftee in der Region.
00:37:29: Ein großer Appell bitte auch die nötigen Finanzmittel für die Bildung kostet.
00:37:39: Ich denke, das ist ein schönes Schlusswort.
00:37:42: Ich darf jetzt noch ganz kurz anhängen einen kleinen Wordrap.
00:37:46: Ich habe dazu Paare vorbereitet, Wortpaare und sie müssten sich jeweils für eins entscheiden.
00:37:53: Okay.
00:37:53: Dreißig Begriffe sind da.
00:37:54: So wie bei Frühstück bei mir oder?
00:37:56: Gibt es das tatsächlich beim
00:37:58: Wortpaar?
00:37:59: Ja,
00:37:59: schauen wir mal!
00:38:00: Schauen wir mal ob ich das so gut mache.
00:38:02: Versteuerlich
00:38:04: weiß ich nicht.
00:38:06: Bärk- oder See.
00:38:09: See.
00:38:10: Frühaufsteher oder Nachtmensch?
00:38:12: Früher Aufsteher.
00:38:14: Wörtersee oder Adria?
00:38:16: Ui, das ist jetzt schwierig.
00:38:21: Wärtersee!
00:38:24: Optimismus oder Realismus?
00:38:31: Optimistisch.
00:38:33: Auto- oder Zug?
00:38:35: Auto.
00:38:36: Kehrend einer Karsnudel mit Minze oder ohne?
00:38:40: Mit Minze.
00:38:42: Zu hören oder reden?
00:38:46: Reden.
00:38:48: Stepa oder Laufband?
00:38:50: Lauf Band.
00:38:51: Pasta oder Risotto?
00:38:52: Pasta.
00:38:53: Intuition oder Analyse?
00:38:56: Intuition.
00:38:58: Anzug oder Jeans?
00:39:01: Jeans mit Zakur!
00:39:04: Die Kombi,
00:39:05: also eher Jeans.
00:39:07: Schnitzel oder Burger?
00:39:08: Schnitzl.
00:39:09: Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang?
00:39:11: Sonnen Untergang
00:39:12: Hund oder Katze?
00:39:14: Hund.
00:39:15: Minimalismus oder Fülle.
00:39:19: Minimalismus.
00:39:20: Fußball oder Eishockey?
00:39:25: Eishocke.
00:39:26: Espresse oder Cappuccino?
00:39:27: Cappucino.
00:39:28: Wandern oder joggen?
00:39:32: Wandern.
00:39:33: Anruf oder WhatsApp?
00:39:37: Anrufe.
00:39:38: Online oder Offline?
00:39:40: Offline.
00:39:41: Papierkalender oder Smartphone-Kalender?
00:39:44: Smartphone.
00:39:45: Fernsehen oder Netflix?
00:39:50: Fernsehen.
00:39:51: Strandbad oder Pool?
00:39:54: Pool.
00:39:55: Wirtshaus oder Feindining?
00:40:01: Wirtshaus.
00:40:02: Führen oder begleiten?
00:40:04: Begleiten.
00:40:06: Frühstück oder Abendessen?
00:40:08: Abendessen.
00:40:09: Podcast oder Buch?
00:40:12: Podcast.
00:40:13: Will ich meinen!
00:40:14: Wobei
00:40:15: ein gutes Buch auch nicht schlecht ist.
00:40:18: Spontan oder geplant?
00:40:21: Geplant.
00:40:22: Venedig oder Udine?
00:40:28: Udini
00:40:29: Verändern oder bewahren?
00:40:32: Verändern.
00:40:34: Ich danke für das schöne Gespräch.
00:40:36: Ich danke für die Möglichkeit und den sehr netten und inspirierenden
00:40:46: Austausch.
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