Fundermax-Werksleiter Mario Koppitsch: Karriere mit Freiraum und Verantwortung
Shownotes
Vom Lehrling zum Werksleiter: Im Podcast „Kärnten ungefiltert“ spricht Fundermax-Werksleiter Mario Koppitsch über seinen Karriereweg, Verantwortung im Unternehmen, die Ausbildung junger Fachkräfte und den Stellenwert von Nachhaltigkeit.
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00:00:04: Hallo und herzlich willkommen
00:00:07: als
00:00:08: Kernten ungefiltert.
00:00:12: Der Podcast mit kerntener Persönlichkeiten, die bewegen!
00:00:18: Ich bin Claudia Piller-Kornherr.
00:00:22: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von Kernten Ungefiltern.
00:00:26: Schön dass Sie wieder dabei sind, schön das Sie eingeschaltet haben.
00:00:30: Guten Morgen oder schönen Nachmittag je nachdem waren sie unseren Podcast hören?
00:00:35: Wir sind heute zu Gast bei Fundermax in Sankt Veit an der Glan.
00:00:39: Wer das Unternehmen nicht kennt, ein Hersteller für Fassadenblatt und andere Werkstoffe für den Innenausbau und eine sehr alteingesässige Unternehmern habe ich gehört mehr als hundertdreißig Jahre alt.
00:00:51: Mir gegenüber sitzt der liebe Mario Kopitsch seines Zeichens Werksleiter hier am Standort Sankte Veit.
00:00:58: herzlich willkommen!
00:00:59: Danke dass wir hier sein dürfen.
00:01:01: Ja, schönen guten Tag.
00:01:02: Ebenfalls herzlich willkommen bei uns hier in der Firma Zentrale in St.
00:01:05: Weitener Klaren.
00:01:06: Es freut mich, dass ich heute die Gelegenheit nutzen darf und ein paar Worte zu unserem Firma und zu mir sagen darf.
00:01:14: Wir haben es jetzt bei der Aufnahme um zehn Uhr herum.
00:01:17: Sind Sie ein Early Bird?
00:01:18: Haben sie schon viele Stunden Tagwache hinter sich oder sind Sie jemanden von null auf hundert in den Tag startet oder brauchen Sie vorlaufzeit?
00:01:27: Betriebsbedingte ein Ölebörd, da ich über viele Jahre eigentlich schon meistens um sechs Uhr früh starte in der Firma.
00:01:35: Am Wochenende eher später und da erlaube ich es mir ausgedehntes Frühstück zu genießen und dann erst später einen Tag zu starten.
00:01:43: Ja die Zuhörerinnen zu Hause können's nicht sehen aber der Mario Kopitsch sitzt mir gegenüber mit einer gelben Sicherheitsweste.
00:01:51: das heißt da ist schon ein Gelände ein Werksrundgang erfolgt in der Früh
00:01:56: Genau, ein typischer Start bei mir.
00:01:59: im Morgen ist quasi die Firma zum Kommen eine Runde zu gehen.
00:02:03: Schauen ob alles passt und einfach die Situation jeden Tag zu erleben und so sehen wie es den Mitarbeitern geht.
00:02:14: Das ist immer wichtig und das ist eigentlich Teil meiner Tagesroutine.
00:02:19: Die Menschen sind sehr, sehr wichtig hier am Standort, wie es denen geht?
00:02:22: Genau also in meinem Bereich ca.
00:02:25: Personen, die direkt zu verantworten haben.
00:02:28: Und da gehört natürlich dazu, dass man sich um sie kümmert und schaut einfach auch die Nähe zu, wie er sucht guter Ansprechpartner ist.
00:02:39: Wir reden ja bei Kernten ungefiltert mit spannenden Kärntener Persönlichkeiten.
00:02:43: und was ich an Ihnen so spannend gefunden habe, Sie haben ja quasi Ihr gesamtes Berufsleben bis dato hier bei Fundermax verbracht, das heißt beginnend als Lehrling mit fünfzehn Jahren und dann mit forty-fünf Jahren vor ein paar Jahren zum Standortleiter geworden.
00:03:00: wie fühlt sich denn das an wenn man so praktisch sein ganzes Berufs Leben in einem Unternehmen zugebracht hat?
00:03:09: Ja, das ist eigentlich schon ein sehr gutes Gefühl und es ist auch ein Gefühl, dass mich mit Stolz erfüllt.
00:03:17: Weil ich mir denke, wenn man so viele Jahre in einer Firma ist, hat man auch vieles richtig gemacht.
00:03:24: Und wenn man sich dann quasi ansieht wie ... Ich nenne es einmal Karriere oder meine Karrierei hier stattgefunden hat, dann ist das sehr schön!
00:03:36: dass man das erleben hat dürfen und natürlich einiges dazu beigetragen hat.
00:03:41: Und die Firma mitgestaltet hat, also das ist schon etwas was mich stolz macht.
00:03:46: Da kann ich auch eine Begeisterung dazu, dass man so viele Jahre sozusagen seine Lebenszeit- und Lebensenergie investiert?
00:03:55: Was ist es denn, was sich so fasziniert und begeistert an von der Max?
00:04:02: Es hat sich über die Jahre wirklich entwickelt.
00:04:05: Also wenn man jetzt mit fünfzehn Jahren quasi anfängt, dann ist mal Leerlingen und alles riesengroß und man startet eigentlich relativ unbedarft.
00:04:16: Und was ich sehr schätz am Unternehmen oder wirklich sehr geschätzt habe war mein damaliger Chef vielleicht namentlich der Herr Schlintl rein hat.
00:04:25: Er ist wirklich so quasi ein Mentor für mich gewesen und er hat eigentlich immer sehr viel Freiraum gegeben.
00:04:34: Mit Freiraum, klarerweise braucht man natürlich auch Verantwortung.
00:04:39: Eine Eigenverantwortung um das quasi anützen zu können und damit hat es eigentlich den Grundstein gelegt und eine weitere Ausbildung und weitere Ausbildungen und dann einfach einen Rennschritt für Schritt mit dem Unternehmen gemeinsam zu wachsen.
00:04:55: Also dein Freiraumen im Sinne schon von ein bisschen einem Vertrauensvorschuss dass jemand einen glaubt?
00:05:03: Genau, also dieser Vertrauensvorschuss das ist etwas was uns denke ich erinnern sehr prägt und in der Unternehmenskultur wie wir sie haben eigentlich immer gegeben wird.
00:05:15: Der Unternehmesvorschuß ist hier jeder bekommt den eigentlich und natürlich gilt es dann denen auch zu nützen.
00:05:23: und die denke mit dieser Verantwortung gehen wir dann quasi trägt oder tragen will ist es auch möglich vieles zu schaffen im Unternehmen.
00:05:36: Jetzt sind doch einige Jahre ins Land gezogen, die Situation ist eine andere auch für junge Leute.
00:05:43: was denken Sie denn?
00:05:44: Was hat sich den maßgeblich verändert für junge Menschen?
00:05:47: oder was sind die Herausforderungen vor denen Berufseinsteiger und Einsteigerinnen heute stehen im Vergleich zu ihnen damals?
00:05:57: Wir bilden ja seit Jahren Lehrlinge aus also ich bin ja selbst Lehrlingsausbilder in der in der Werkstatt gewesen und immer noch tätig auf der WIFI als Prüfer.
00:06:06: Und bekommen das aus dem Grund auch immer noch hautnah mit, also hab selbst zwar wunderbare Töchter eines
00:06:12: XXIII.,
00:06:12: eines XVI.
00:06:14: Also eigentlich mitten in der Ausbildung.
00:06:16: Und meiner Meinung nach ist es schon so, dass es heute meiner Meinung auch schwieriger ist weil einfach viel mehr sichtbarer ist.
00:06:31: Es Früher hat man einen Beruf sich ausgesucht, ist lernen gegangen und das hat sich dann entwickelt.
00:06:40: Heute mit den ganzen sozialen Medien und so, ich denke zum Teil unter Druck weil es wird so viel gepostet dass man kann soviel sehen.
00:06:49: der Druck ist größer wo man sich dann selbst einordnet um sich selbst zu finden.
00:06:55: Weil wenn die Erwartungshaltung heute schon so groß ist Und quasi man sieht nur das Schöne in den Medien.
00:07:02: Sollten jemand posten, wenn es jemandem schlecht geht und dann eigentlich das runter zu brechen und für sich selbst als Jugendlicher so einordnen zum können und sagen okay da stehe ich, die denkt dass es relativ schwierig ist.
00:07:18: Weil klar sind heute viele Junge, sie denken einfach weiterentwickelt.
00:07:23: also wir damals waren weil einfach viel mehr sichtbar ist.
00:07:27: aber diese Auch das ist eine Verantwortung.
00:07:30: Mit der muss man umgehen können, als Person selbst und ich denke aber auch aus Unternehmen, weil speziell für die Unternehmen als Lehrlingsausbilder, als Unternehmen dass junge Leute fördert, aber auch für sämtliche Bildungseinheiten dies gibt wird das denk her Thema.
00:07:48: Und da sind nun Lehrer, Lehrkräfte unter uns halt einfach die Ausbilder die sich dementsprechend weiterbilden müssen um zu schauen, dass sie das Beste aus den Jugendlichen rausholen und dass die Jugendlichen nicht irgendwo verloren gehen.
00:08:01: Ich denke es ist ein großes Risiko zur Zeit.
00:08:07: Ja in einer Jugendlichen haben wahnsinnig viele Optionen können auswählen an einen Flut an Berufen oder Zweigen wahrscheinlich ein Vorteil und ein Nachteil, ein Fluch und ein Segen gleichzeitig.
00:08:17: vermutlich
00:08:18: auf jeden Fall weil ich denke es wird vieles einfach wie in jüngere Jahre verschoben.
00:08:24: Früher hatte man einfach die Zeit, sich zu entwickeln und auch zu wachsen.
00:08:30: Immer noch!
00:08:30: Also ich bin heute fünfzig.
00:08:32: Und es gibt immer noch Möglichkeiten, sich weiterzubilden, zu wachsen.
00:08:36: Ich habe die Werksleitung mit fünfundvierzig übernommen.
00:08:40: Da bin ich schon etliche Jahre im Unternehmen gewesen.
00:08:43: Wenn ich heute eben mit einer Ausbildung irgendwo hinkomme... ...und ich bin fünfzwanzig dreißig, bin fertig studiert, hab ein Master in irgendwas steigt dann irgendwo einen unternehmen Und hab noch fünf Jahre einen Job im Prokurist, was auch immer.
00:08:58: Dann ist ja immer die Frage, was ist die Perspektive bis jetzt aus heutiger Sicht?
00:09:03: Fünfundsechzig vielleicht oder länger.
00:09:05: Was macht man in den nächsten dreißig Jahren?
00:09:07: und ich denke aus dem Grund wird es schwierig einfach seine Lebensplanung dementsprechend für sich zu gestalten weil wo endet das dann und wo funktioniert?
00:09:20: der Zeitraum wird immer früher.
00:09:21: Es gibt jetzt Diskussionen dass wir länger Die Volksschule macht zum Beispiel.
00:09:27: Der Kindergarten ist verpflichtend, also ich selbst komme von einem Bauernhof.
00:09:31: Wir sind bis zur Volksschul.
00:09:32: Ich bin ein Jahr später eigentlich dadurch in November geboren und bin erst ein Jahr zu Schule gegangen.
00:09:38: Die Zeit war Zuhause.
00:09:39: Also wir haben quasi einen schönen Jugend gehabt und auch noch ohne den Druck mit jemandem gerecht zu werden.
00:09:49: Viele vielleicht in meinem Alltag können sich erinnern... Das größte Thema damals in der Schule war, wer trägt Markenware und wer nicht.
00:09:57: Ich denke das geringste Thema, weil halt spült sich alles irgendwo in den sozialen Medien ab.
00:10:02: Sie machen sich selber Druck die Kids aber kriegen auch Druck von außen auch zeitlichen Druck wahrscheinlich da was weiterzubringen?
00:10:09: Ja ich denke ja dass das zum Teil schon so ist.
00:10:12: Was hätten sie für einen Tipp, wenn da ein Jugendlicher vor ihnen steht, der irgendwie seinen Bildungsweg oder seinen Karriereweg, wenn man so will noch vor sich hat?
00:10:23: Also Tipps zu geben sind immer schwierig weil es immer auf die persönliche Situation ankommt.
00:10:30: Aus meiner Sicht ist das ein Riesenvorteil, wenn wir irgend wie weiß was einem liegt und in welche Richtung man gehen will.
00:10:39: Was technisch ist zum Beispiel, was auch immer dann die Technik sein wollen Maschinenbau, Elektrotechnik was soziales, pädagogik.
00:10:46: Also wenn man diese Richtung einmal grob weiß, denke ich ist schon viel geschehen und mit den Ausbildungen die es dann gibt hat man ja unziellige Möglichkeiten und das ist denke ich mit keiner Grundausbildung beendet.
00:10:59: Meine Grundausstellung war Betriebselektrika heute bin ich Betriebesleiter.
00:11:04: also da sind Wölten dazwischen und in der Zeit denke ich kann man speziell in Österreich, man kann wirklich viele Ausbildung an Berufsbegleiten machen von der Meisterprüfung angefangen bis man kann Abenteuern gerne.
00:11:17: Man kann eben beistudieren, die Möglichkeiten gibt es und das wird alles angeboten.
00:11:21: Und am Ende des Tages ist immer wer und wie er greift mal die Chance?
00:11:25: Und wie nützt man das einfach?
00:11:27: Das ist ein Volksrezept wenn man es so nennen will.
00:11:32: Apropos Erfolgsrezept, Sie haben ja eine eigene Lehrlingsakademie bei Fundermax mit einem Ausbildungsumfeld das genau auf die Bedürfnisse von jungen Menschen zugeschneidert ist.
00:11:44: Was dürfen wir uns da genau darunter vorstellen?
00:11:47: Was macht sie da?
00:11:48: Genau also was war das Thema?
00:11:50: Wir büllen seit Jahrzehnten Lehrlinge aus.
00:11:54: Was wir gemerkt haben ist dass sich einfach das Thema nicht mehr so einfach gestaltet wie es früher war.
00:12:00: Früher ist halt jemand gekommen, der wollte eine Lehre beginnen und hat dann bei uns gelernt.
00:12:04: Er ist klassischerweise in der Instandhaltung mit den Gesellen oder mit dem Meister mitgegangen.
00:12:09: Hat das gelernt, hat er seine Abschlussprüfungen gemacht und das war es eigentlich.
00:12:14: Mittlerweile ist es so dass ... Es sind viele Skills erforderlich einfach gar im Umfeld unserer Industrieunternehmen.
00:12:25: Man wird verglichen und man muss die Jugendlichen auf mehrere Sachen vorbereiten als nur tatsächlich auf dieses technische, das Lehrberufs.
00:12:34: Und insofern haben wir uns gedacht da in einem kleinen Rahmen kleine aber feine Lehrwerkstätte quasi zu machen mit einem fixen Ausbilder der sich einfach um die Jugendlichen kümmert, der wenn es Probleme gibt auch mit den Jugendlichen über die Probleme redet, der da wirklich zentrale Ansprechpartner ist und dem all die Zeit geben wird die Jugendliche entsprechend auszubilden.
00:12:56: Erzeitungen haben wir das mit einem sehr verlässlichen Partner, mit der Firma Flex in Althofen gemacht.
00:13:00: Dass wir sie raufgeben haben – das findet ihnen eine kleine Maß immer noch statt für die Vorbereitung und für die Lehrabschlussprüfung ein.
00:13:07: Aber wir müssen eben dazu entschlossen, den Großteil selbst zu machen und für uns sehr wichtig zu versuchen, die Lehrlinge oder die Auszubildenden im Anschlasser zu behalten.
00:13:20: Im Idealfall ist Unternehmen zu pflegen, auf gewöhnlichen Positionen auch immer.
00:13:24: Also wir sind ja ein produzierender Betrieb das heißt wir brauchen Maschinenbediener, wir brauchen Führungskräfte und es gibt sehr viele Beispiele wie mich in unseren Unternehmen auch auf den anderen zwei Standorte im Wiener Neu-Dörfer und der Neu Dörfel wo es ebenso Leute bzw Mitarbeiter gibt die eine Lehre begonnen haben und heute eigentlich in Führungsfunktion tätig sind.
00:13:49: ist eher ungewöhnlich.
00:13:51: Ich würde sagen, heutzutage in der Industrie, also Karrierezyklen werden ja doch immer kürzer man wechselt öfter.
00:13:57: Worauf führen Sie das zurück bei Fundermax?
00:13:59: Dass da so viele sozusagen mal unter Anführungszeichen langgediente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind.
00:14:07: Sie haben es eingangs erwähnt.
00:14:08: Also es ist hundertdreißig Jahre Holz, hundert dreißig jahre.
00:14:12: Fundermachs des Jubiläums war vor ein paar Jahren.
00:14:15: Und wir sind eine sehr traditionsbewusstes Unternehmen Eigentümer geführt und ich denke, das ist mit Untergrund.
00:14:26: Wir sind heute auch quasi ein schnelllebiges Unternehmen, sondern wir produzieren mitholz Produkte, die nachhaltig sind und das seit vielen Jahren.
00:14:40: Ich glaube einfach zu diesem Unternehmen passen einfach langjährige Mitarbeiter und speziell aus der Instandhaltung – das ist vielleicht einfach eine Fundermachskultur wie sie ist, dass einfach Mitarbeiter die bei uns gelernt haben.
00:14:55: Zum Teil auch bei uns in Pension gehen.
00:14:56: also wir haben jetzt gerade jemanden gehabt.
00:14:59: der war jetzt achtundvierzig Jahre bei uns und ist jetzt im Pension gegangen.
00:15:05: Also das gibt es und die Möglichkeit ist einfach vorhanden.
00:15:09: Und ich denke gute Mitarbeiter haben auch die Sicherheit, dass sie in schwierigen Zeiten vom Unternehmen behalten werden oder gehalten werden Und das denke ich ist einfach ein Volksrezept.
00:15:21: Das bietet eine Sicherheit für seine Lebensplanung.
00:15:24: Schön, schön!
00:15:26: Sie haben schon das nächste Stichwort geliefert – Nachhaltigkeit.
00:15:30: Fundermax ist ja am Standort sanktweit sehr aktiv im Punkt der Energieerzeugung.
00:15:37: Sie speisen aus, so dass ich es richtig sage, thermische Energie ein, die aus Produktionsrückständen erzeugt wird.
00:15:43: Ich glaube, ich habe viertausend Haushalte in der Umgebung während während er beliefert damit.
00:15:49: Was bedeutet das für sich selbst so nachhaltig tätig zu seinem Unternehmen?
00:15:54: Genau, es ist aus Firmenssicht eigentlich eine sehr gute kaskardische Nutzung des Rohstoffsholz die wir haben.
00:16:02: weil in erster Linie produzieren wir aus dem Holz quasi Platten, die irgendwo verwendet werden über viele Jahre im Küchen und Möbeln vorhanden sind Das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben, dann können sie zu uns wieder quasi zurückkommen als Altholz und werden dann thermisch verwertet.
00:16:21: Mit dieser thermischen Verwertung wird es noch einmal an Nutzen zugezogen einerseits in der Erzeugung von Strom also wir erzeugen auch Ökostrom Fernwärme für tausende Haushalte wie Sie es richtig gesagt haben und als Produkt hauptsächlich die thermische Energie für unsere Produktionsanlagen.
00:16:42: Für mich selbst Nachhaltigkeit bedeutet eigentlich Ressourcen nicht zu verschwenden, von mir an keinen Ramsch zu kaufen.
00:16:54: Also ich versuche wenn es möglich ist hochwertige Sachen zu kaufen und wenn diese quasi kaputt sind auch zu reparieren.
00:17:02: das liegt ja in meiner Natur als Techniker und irgendwie halt... Das klingt jetzt vielleicht etwas kitschig der Natur irgendwie was zurückzugeben von dem, was man eigentlich im Leben bekommt.
00:17:16: Das ist so gut es möglich ist.
00:17:21: Apropos Natur zurückgeben?
00:17:23: Ich habe gehört Sie sind begeisterter Hobby-Impker bzw haben sogar ein Projekt initiiert das hier am Standort eine Wildblumenwiese angelegt wurde mit einem Bienenvolk.
00:17:35: Wollen sie da etwas drüber erzählen?
00:17:37: Ja genau also ich hab so eine Blumenwisse auch zu Hause angelegt, weil ich da vor Jahren ein Stück Grund gekauft habe und da drüben halt eine Blumenwiese habe.
00:17:46: Und nicht Kästenbauer für Vögel!
00:17:49: In der Firma hat sich die Möglichkeit geboten, weil wir ja ebenfalls ein Grundstück gekauft haben und das derzeit ungenutzt haben einfach da eine Blumennwiese anzulegen und haben jetzt gemeinsam mit dem Sankt-Weiter Biene Zuchtverein, der dort verlässelter Partner ist Eigentlich wirklich ein schönes Stück Garten geschaffen, wo wir quasi Bäume geplant haben.
00:18:11: Wo einige Bienevölker drüben sind am Ohrbeet für die Bienen, dass sie halt ansonsten einen Wasserhaushalt aufdanken können.
00:18:18: Ja das haben wir vor ein paar Jahren gemacht und ich bin ebenfalls sehr stolz drauf weil es eigentlich auch ein schöneres Aushängeschult für die Nachhaltigkeit ist, die wir ja endlich versuchen so bewusst zu leben.
00:18:30: Gibt es vielleicht bald von der Max Honig zu verkosten?
00:18:33: Ja, den gibt's schon allerdings.
00:18:37: Leider geht das so nicht kräftig weil es halt über einen Binnenzuchtverein geht aber es gibt die Möglichkeit
00:18:41: ja.
00:18:41: Schön schön schön.
00:18:44: Ihr Arbeitsalltag ist spannend aber bestimmt auch recht fordernd kann ich mir vorstellen.
00:18:49: wie schaffen Sie persönlich denn ein Ausgleich zu diesen doch großen verantwortungsvollen Themen?
00:18:55: wo schalten sie ab oder wo?
00:18:57: in Kärnten ist vielleicht ihr persönlicher Kraftort.
00:19:01: Also man muss sagen, wenn an die Arbeit wirklich Freude macht und das Betätigungsfeld etwas ist, dass jemanden immer noch anspricht und begeistert.
00:19:14: Dann sind die Themen schon leichter zu bewältigen als wenn es nur eine Hürde ist jeden Tag den Job zu machen.
00:19:22: Das Glück habe ich.
00:19:23: Wie gesagt, das ist dieser Freiraum in der Firma immer noch gültig.
00:19:27: Es gibt die Möglichkeit ... für mich strategisch zu arbeiten.
00:19:32: Es gibt aber immer wieder die Möglichkeit, sich einfach operativ in Themen einzubringen wo man am Ende des Tages auch wirklich sieht okay da hat noch wirklich was geschafft das funktioniert der Anlage wieder es wird ein Blumenwiesel gesehen.
00:19:44: also da gibt's unzählige Möglichkeiten in der Firma und für mich privat ist es eigentlich so.
00:19:51: es ist diese Work-Schleifbalance von der man so oft spricht.
00:19:55: ich denke dass einmal das Werk, das muss einfach passen und dann das Live dazu.
00:20:02: Das ist bei mir etwas wo ich stolz bin, dass es seit so vielen Jahren hier bin.
00:20:09: Wie gesagt, komme von einem Bauernhof habe das Glück gehabt einen Grund zu bekommen und da ein Haus gebaut.
00:20:16: Und das ist einfach diese Ruhe die man dann einfach hat.
00:20:19: oder auch am Abend wenn wir den Kopf reinkriegen müssen einfach eine Runde laufen zum Gehen im Wald ohne Kopfhörer Und wirklich einfach die Natur auf sich wirken zu lassen, den Kupf freizumkriegen und da passieren mir auch immer die besten Ideen.
00:20:37: Also wenn dieser Kupffreis dann ist es leichter.
00:20:39: Ja also Ur-Glife Balance eigentlich so gar nicht notwendig weil sie ja den Job quasi gerne machen...
00:20:48: Genau ich denke das hat aber mit eigenem Druck zum tun.
00:20:53: Ich kenne so viele Leute mittlerweile über die Industriellenvereinigung, über die Verranden von uns.
00:20:58: Wo es immer wieder junge Personen gibt, die extrem erfolgreich und schauen, dass sie Karriere machen.
00:21:08: Aber man sieht auch da immer wieder das Thema, wenn man mit dreißig zwischen reißig und fünfundreißig quasi am Zenit ist und Zug auskippt, dass viele dann irgendwann kippen.
00:21:18: Wie gesagt, dreißige sollte erst noch nicht einmal mitteleben.
00:21:23: Man muss schon noch einige Jahre aushalten.
00:21:25: Ich denke, man muss so wie bei allem mit der Energie haushalten und schauen, dass man sie richtig einsetzt und wenn es geht dann auch wieder auftankt.
00:21:33: Das ist ein Volksrezept, das einen guten Job macht.
00:21:40: Ja, ein langes Leben hat offentlich.
00:21:42: Das hoffen wir alle.
00:21:44: Und da gibt es ja hier in der herrlichen Natur rundherum genug Gelegenheiten zum Aufdanken nicht?
00:21:49: Genau!
00:21:50: Wir haben in Kärnten wirklich unzählige Möglichkeiten und das passt sehr viel dazu zu meinen Hobbys.
00:21:55: Es gibt wunderschöne Sehen, es gibt wunschöne Motorradstricken über den Nukholm Maltertal.
00:22:02: also ich bin ja begeisterter Motorradfahrer.
00:22:08: Bei Motorradfahren gibt es auch etwas, das ist ... Man muss fokussiert sein.
00:22:12: Wenn man mit dem Motorrad fährt hat man nicht die Möglichkeit nebenbei andere Sachen zu machen.
00:22:17: Dieser Fokus auf diese eine Sache, die man gerade macht, denke ich, ist wichtig.
00:22:22: Von Motorrad fahren kann.
00:22:23: es rettet's dein normales Leben wenn man nicht abgelenkt ist und im Job bringt sie einfach weiter, wenn man auf die richtigen Sachen zur richtigen Zeit fokusiert ist.
00:22:32: Wunderbar!
00:22:33: Denk, dass ist ein wunderschönes Schlusswort.
00:22:35: Ich habe jetzt noch einen kleinen Word-Rap vorbereitet und zwar sind das dreißig Gegensatzbare.
00:22:42: Sie müssen sich einfach immer schnell für eines entscheiden.
00:22:46: Gerne!
00:22:47: Los geht's, Berg oder See?
00:22:49: Berg.
00:22:50: Frühaufsteher oder Nachtmensch?
00:22:53: Frühaufstär.
00:22:55: Wörtersee oder Adria?
00:22:57: Adria.
00:22:58: Optimismus oder Realismus?
00:23:01: Optimismus.
00:23:03: Auto oder Zug?
00:23:04: Auto
00:23:05: Kärntner Karsnudeln mit oder ohne Minze?
00:23:08: Mit.
00:23:10: Zuhören, reden?
00:23:12: Regen.
00:23:13: Stepper-Laufband?
00:23:16: Laufband.
00:23:17: Pasta oder Risotto?
00:23:18: Risotto.
00:23:20: Intuition oder Analyse?
00:23:23: Intuition.
00:23:25: Anzug oder Jeans?
00:23:26: Jeans.
00:23:28: Schnitzel oder Burger?
00:23:30: Schnitzl.
00:23:31: Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang?
00:23:34: Sonnen... Aufgang!
00:23:37: Hund oder Katze?
00:23:38: Katze.
00:23:39: Minimalismus oder Fülle?
00:23:43: Minimalismus.
00:23:45: Fußball oder Eishockey?
00:23:48: Weder noch.
00:23:50: Wandern oder joggen?
00:23:52: Joggen!
00:23:53: Anruf oder WhatsApp?
00:23:55: Anrufe.
00:23:56: Online oder offline?
00:23:58: Offline.
00:24:00: Papierkalender oder Smartphone-Kalender?
00:24:05: Smartphone Kalender.
00:24:07: Fernsehen oder Netflix?
00:24:09: Fernsehen.
00:24:10: Strandbad oder Pool?
00:24:12: Strandbad
00:24:14: Wirtshaus oder Fine Dining?
00:24:16: Wirts Haus.
00:24:17: Führen oder begleiten?
00:24:22: Führen.
00:24:24: Frühstück oder Abendessen?
00:24:27: Abendessen.
00:24:28: Podcast oder Buch?
00:24:30: Buch.
00:24:32: Spontan oder geplant?
00:24:34: Spontane.
00:24:35: Venedig oder Udine?
00:24:38: Udini.
00:24:39: Verändern oder bewahren?
00:24:42: Verändern.
00:24:43: Vielen Dank für das schöne Gespräch!
00:24:46: Vielen Dank auf meiner Seite, danke sehr.
00:24:47: Untertitel im Auftrag des ZB.
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